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Was tun, wenn die Betreuungskraft krank wird? – So geht es für Familien weiter

Autorenbild: Vanessa F.
Vanessa F.
vor 2 Minuten
5 Min. Lesezeit

Eine Betreuungskraft lebt im Haushalt, unterstützt im Alltag und wird für viele Familien schnell zu einer wichtigen Bezugsperson. Umso größer ist die Sorge, wenn die Betreuungskraft plötzlich krank wird.


Was passiert dann mit der Betreuung? Wer unterstützt die pflegebedürftige Person? Und wie schnell kann Ersatz organisiert werden?


Die gute Nachricht: Eine Erkrankung oder ein Ausfall der Betreuungskraft muss nicht bedeuten, dass Familien plötzlich ohne Unterstützung dastehen. Entscheidend ist, dass Sie frühzeitig reagieren und den zuständigen Ansprechpartner informieren.


☝️ Das Wichtigste in Kürze


  • Eine Erkrankung der Betreuungskraft kann jederzeit vorkommen – wichtig ist, viva24 möglichst frühzeitig zu informieren.

  • Bei einem längeren Ausfall kann eine Ersatzlösung organisiert werden.

  • Bei der Ersatzkraft zählen nicht nur die schnelle Verfügbarkeit, sondern auch Pflegebedarf, Erfahrung, Sprachkenntnisse und persönliche Passung.

  • Bei hohem Pflegebedarf, mehreren Nachteinsätzen oder zwei betreuungsbedürftigen Personen kann zusätzliche Unterstützung durch Angehörige oder einen ambulanten Pflegedienst erforderlich sein.

  • Auch bei einer 24-Stunden-Betreuung gelten Arbeits- und Ruhezeiten. Eine Betreuungskraft arbeitet nicht rund um die Uhr.


Steuerliche Absetzbarkeit der 24 Stunden Betreuung


📚 Inhalt


  • Betreuungskraft krank: Was sollten Sie zuerst tun?

  • Warum eine Ersatzkraft sinnvoll sein kann

  • Was passiert bei einer kurzfristigen Erkrankung?

  • Was tun bei einem längeren Ausfall?

  • Wie wird eine passende Ersatzkraft ausgewählt?

  • Was Angehörige bis zum Wechsel beachten sollten

  • Welche Aufgaben eine Betreuungskraft nicht übernehmen darf

  • Was Sie bei der Auswahl einer Ersatzkraft fragen sollten

  • Fazit: Früh informieren und gemeinsam eine Lösung finden


Betreuungskraft krank: Was sollten Sie zuerst tun?


Wenn die Betreuungskraft erkrankt, sollten Sie viva24 möglichst schnell informieren. So kann die Situation eingeschätzt und eine passende Ersatzlösung organisiert werden.


Gerade bei pflegebedürftigen Menschen ist es wichtig, nicht abzuwarten, bis die Betreuung vollständig ausfällt. Je früher der Unterstützungsbedarf bekannt ist, desto besser lässt sich die weitere Betreuung planen.


Für die Familie bedeutet das vor allem:

  1. Erkrankung oder Ausfall frühzeitig melden

  2. Gemeinsam klären, wie dringend eine Ersatzlösung benötigt wird

  3. Die Betreuungssituation bis zum Wechsel realistisch organisieren

  4. Eine passende Ersatzkraft abstimmen


viva24 bleibt auch bei Krankheit oder Ausfall Ansprechpartner und unterstützt bei der Organisation eines Wechsels beziehungsweise einer Ersatzlösung.


Warum eine Ersatzkraft sinnvoll sein kann


Eine Betreuungskraft kann – wie jeder Mensch – krank werden. Das lässt sich nicht vollständig verhindern. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein Ausfall grundsätzlich ausgeschlossen werden kann, sondern wie professionell damit umgegangen wird.


Für Familien kann eine Ersatzkraft besonders wichtig sein, wenn die pflegebedürftige Person im Alltag auf regelmäßige Unterstützung angewiesen ist, beispielsweise bei:

  • Körperpflege und Ankleiden

  • Mobilität und Transfers

  • Mahlzeiten und Haushalt

  • Tagesstruktur und Alltagsbegleitung

  • Orientierung und Begleitung bei Demenz

  • Unterstützung bei Routinen


Je höher der Unterstützungsbedarf ist, desto wichtiger ist eine schnelle und verlässliche Lösung.


Was passiert, wenn die Betreuungskraft nur wenige Tage krank ist?


Nicht jeder Krankheitsfall führt automatisch zu einem sofortigen Wechsel. Entscheidend sind die Dauer und Schwere der Erkrankung sowie der konkrete Betreuungsbedarf.


Bei einer kurzfristigen Erkrankung kann gemeinsam geprüft werden, wie die Betreuung vorübergehend abgesichert werden kann. Dabei sollten die gesetzlichen Arbeits- und Ruhezeiten eingehalten werden. Eine Betreuungskraft darf nicht einfach dauerhaft über ihre zulässigen Arbeitszeiten hinaus eingesetzt werden.


Insbesondere wenn nachts regelmäßig Unterstützung erforderlich ist oder eine Person einen sehr hohen Pflegebedarf hat, kann zusätzliche Hilfe durch Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst oder andere Unterstützungsangebote notwendig sein.


Und wenn ein längerer Ausfall zu erwarten ist?


Wenn die Betreuungskraft länger ausfällt, kann ein Wechsel beziehungsweise eine Ersatzlösung sinnvoll sein.


viva24 berücksichtigt bei der Auswahl einer Ersatzkraft unter anderem:

  • den tatsächlichen Pflege- und Betreuungsbedarf,

  • Erfahrungen der Betreuungskraft,

  • notwendige Sprachkenntnisse,

  • Demenzerfahrung,

  • Erfahrungen mit nächtlicher Unterstützung,

  • die Haushaltssituation und

  • die Verfügbarkeit.


Denn eine Ersatzkraft sollte nicht nur möglichst schnell verfügbar sein. Sie muss auch zur konkreten Situation im Haushalt passen.


Die Ersatzkraft sollte zur Situation passen


Ein häufiger Fehler bei der Organisation einer Ersatzbetreuung wäre, ausschließlich auf eine schnelle Verfügbarkeit zu achten. In der häuslichen Betreuung spielt die persönliche Passung eine wichtige Rolle.


Eine Person mit Demenz benötigt beispielsweise häufig eine Betreuungskraft, die Erfahrung, Geduld und eine klare Tagesstruktur mitbringt. Bei eingeschränkter Mobilität können Erfahrungen mit Transfers, Gehhilfen oder Unterstützung im Alltag relevant sein.


Auch die Kommunikation ist wichtig. Wenn die betreute Person auf gute Deutschkenntnisse angewiesen ist, sollte dieser Wunsch bereits bei der Suche berücksichtigt werden.


Eine gute Ersatzlösung bedeutet deshalb: möglichst schnell helfen, ohne die individuellen Anforderungen aus den Augen zu verlieren.


Was Angehörige bis zum Wechsel beachten sollten


Wenn die Betreuungskraft kurzfristig ausfällt, sollten Angehörige zunächst prüfen, welche Unterstützung unmittelbar benötigt wird.


Hilfreich ist eine kurze Übersicht:

  • Wer kann vorübergehend vor Ort unterstützen?

  • Welche Aufgaben müssen täglich übernommen werden?

  • Wird Hilfe bei der Körperpflege benötigt?

  • Gibt es nächtliche Einsätze?

  • Muss die pflegebedürftige Person regelmäßig mobilisiert werden?

  • Gibt es Demenz, Orientierungsschwierigkeiten oder Weglauftendenzen?

  • Ist bereits ein ambulanter Pflegedienst eingebunden?


Bei einem hohen oder kurzfristig gestiegenen Unterstützungsbedarf kann es sinnvoll sein, zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst einzubeziehen.


Wichtig: Eine Betreuungskraft ersetzt keine medizinische Behandlungspflege. Tätigkeiten wie Injektionen, Wundversorgung, Kompressionsverbände oder das Stellen von Medikamenten gehören nicht zum normalen Aufgabenbereich einer Betreuungskraft. Hier sind Ärzte, ambulante Pflegedienste oder andere medizinische Fachkräfte gefragt.


Krankheit der Betreuungskraft: Kein Grund zur Panik


Wenn eine Betreuungskraft krank wird, ist das zunächst eine belastende Situation. Gerade Familien, die auf die tägliche Unterstützung angewiesen sind, können verständlicherweise Angst bekommen, plötzlich allein dazustehen.


Eine gute Betreuungslösung sollte deshalb auch auf solche Situationen vorbereitet sein.


Bei viva24 gehört die Organisation einer Ersatzlösung bei Krankheit oder Ausfall zum Betreuungskonzept. Familien haben damit einen Ansprechpartner, an den sie sich wenden können, wenn die bisherige Betreuungskraft vorübergehend oder länger nicht zur Verfügung steht.


Gleichzeitig gilt: Eine Ersatzkraft kann nicht in jedem Fall sofort garantiert werden. Die tatsächliche Lösung hängt unter anderem von Bedarf, Verfügbarkeit und den individuellen Rahmenbedingungen ab.


FAQ: Was Sie bei der Auswahl einer Ersatzkraft fragen sollten


Wenn ein Wechsel notwendig wird, lohnt es sich, die wichtigsten Punkte gemeinsam zu klären:


Passt die Erfahrung zum Pflegebedarf?

Bei Demenz, eingeschränkter Mobilität oder besonderen Alltagssituationen sollte die Erfahrung der Betreuungskraft berücksichtigt werden.


Sind die Sprachkenntnisse ausreichend?

Gerade bei viel Kommunikation oder kognitiven Einschränkungen kann eine gute Verständigung entscheidend sein.


Ist die Betreuungssituation realistisch planbar?

Auch bei einer 24-Stunden-Betreuung gelten Arbeits- und Ruhezeiten. Eine Betreuungskraft arbeitet nicht 24 Stunden täglich.


Sind zusätzliche Hilfen erforderlich?

Bei mehreren Nachteinsätzen, sehr hohem Pflegebedarf oder zwei betreuungsbedürftigen Personen kann zusätzliche Unterstützung notwendig sein.


Passt die Person auch menschlich zum Haushalt?

Neben Erfahrung und Qualifikation sind Persönlichkeit und gegenseitige Erwartungen wichtige Faktoren für eine langfristig gute Betreuung.


Fazit: Früh informieren und gemeinsam eine Lösung finden


Wenn eine Betreuungskraft krank wird, sollten Familien vor allem eines tun: nicht abwarten, sondern frühzeitig handeln.


Informieren Sie viva24 möglichst schnell über den Ausfall. Anschließend kann gemeinsam geprüft werden, wie die Betreuung kurzfristig abgesichert werden kann und ob eine Ersatzkraft benötigt wird.


Eine zuverlässige häusliche Betreuung zeichnet sich nicht dadurch aus, dass niemals etwas Unvorhergesehenes passiert. Entscheidend ist vielmehr, dass auch bei Krankheit, Ausfall oder einem notwendigen Wechsel eine klare Ansprechperson und eine realistische Lösung vorhanden sind.


Die Angaben dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung. Bei medizinischen Tätigkeiten sollte ein ambulanter Pflegedienst oder Arzt eingebunden werden.


Wenn Sie bereits von einem Ausfall betroffen sind und Unterstützung benötigen, wenden Sie sich direkt an viva24. Für eine konkrete Betreuungslösung können Sie außerdem Ihre unverbindliche Anfrage über unsere kurze Fragestrecke starten:



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