top of page
Viva 24 logo.png

Alternative zum Pflegeheim: Warum immer mehr Familien neue Wege gehen

  • Autorenbild: Vanessa F.
    Vanessa F.
  • vor 4 Tagen
  • 6 Min. Lesezeit

Wenn Pflege und Betreuung im Alter zum Thema werden, steht für viele Familien zunächst eine schwierige Frage im Raum: Ist ein Pflegeheim wirklich die richtige Lösung – oder kann das Leben im eigenen Zuhause weiterhin funktionieren?


Für viele Angehörige ist die Antwort nicht sofort eindeutig. Ein Pflegeheim kann eine sinnvolle und notwendige Versorgungsform sein. Gleichzeitig wünschen sich viele pflegebedürftige Menschen, möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.


Genau deshalb gewinnt die häusliche Betreuung für immer mehr Familien an Bedeutung.


☝️ Das Wichtigste in Kürze


  • Viele ältere Menschen möchten möglichst lange in ihrem vertrauten Zuhause leben und ihren gewohnten Alltag beibehalten.

  • Für Familien kann häusliche Betreuung eine Alternative zu einem unmittelbaren Umzug in ein Pflegeheim sein.

  • Eine Betreuungskraft kann im Haushalt leben und unter anderem bei Hauswirtschaft, Grundpflege, Mobilität und Alltagsbegleitung unterstützen.

  • Auch Angehörige profitieren: Sie können entlastet werden, ohne die Verantwortung für den Menschen vollständig abgeben zu müssen.

  • Eine häusliche Betreuung ist nicht für jede Pflegesituation geeignet. Bei medizinischem Behandlungsbedarf, hohem Pflegeaufwand oder mehreren nächtlichen Einsätzen können zusätzliche Fachkräfte oder weitere Unterstützungsangebote notwendig sein.

  • Entscheidend ist deshalb nicht, ob Pflegeheim oder Betreuung zu Hause grundsätzlich besser ist, sondern welche Lösung zur individuellen Situation passt.

  • Die Finanzierung kann unter bestimmten Voraussetzungen durch Pflegegeld, weitere Pflegeleistungen und steuerliche Möglichkeiten unterstützt werden.


Steuerliche Absetzbarkeit der 24 Stunden Betreuung


📚 Inhalt


  • Der Wunsch, im eigenen Zuhause zu bleiben

  • Wenn Angehörige die Betreuung nicht mehr allein schaffen

  • Mehr Sicherheit im Alltag – ohne das vertraute Umfeld aufzugeben

  • Vertraute Abläufe können erhalten bleiben

  • Häusliche Betreuung kann auch für Angehörige eine Entlastung sein

  • Was kostet eine Alternative zum Pflegeheim?

  • Pflegeheim oder Zuhause? Es gibt nicht die eine richtige Antwort

  • Was eine gute Betreuung zu Hause voraussetzt

  • FAQ

  • Der wichtigste Grund: Lebensqualität

  • Häusliche Betreuung mit viva24


Der Wunsch, im eigenen Zuhause zu bleiben


Das eigene Zuhause ist mehr als vier Wände. Es ist der Ort, an dem Menschen oft seit Jahrzehnten leben. Dort befinden sich persönliche Erinnerungen, vertraute Möbel, die Nachbarschaft und die gewohnte Tagesstruktur.


Ein Umzug in eine stationäre Einrichtung bedeutet dagegen eine große Veränderung. Gewohnte Abläufe müssen aufgegeben und neue Strukturen angenommen werden.


Besonders bei älteren Menschen kann dieser Wechsel emotional belastend sein. Viele Familien möchten deshalb zunächst prüfen, ob eine Betreuung im eigenen Zuhause möglich ist.


Dabei geht es nicht darum, ein Pflegeheim grundsätzlich abzulehnen. Vielmehr geht es um die Frage: Welche Lösung passt zur persönlichen Situation, zum Pflegebedarf und zu den Wünschen des Menschen?


Wenn Angehörige die Betreuung nicht mehr allein schaffen


Häufig beginnt die Suche nach einer Alternative zum Pflegeheim schleichend.


Zunächst helfen die Kinder am Wochenende beim Einkaufen. Später übernehmen sie zusätzlich Arzttermine, Behördengänge, Haushalt oder Fahrdienste. Irgendwann kommen Unterstützung bei der Körperpflege, nächtliche Unruhe oder zunehmende Vergesslichkeit hinzu.


Was anfangs noch nebenbei funktioniert, kann für Angehörige schnell zu einer dauerhaften Belastung werden.


Eine häusliche Betreuung kann hier eine wichtige Unterstützung sein. Eine Betreuungskraft lebt im Haushalt der betreuungsbedürftigen Person und unterstützt im Alltag – beispielsweise bei:

  • Haushalt und Einkäufen

  • Kochen und Wäsche

  • Körperpflege und alltäglichen Routinen

  • Mobilität und Spaziergängen

  • Begleitung zu Terminen

  • Gesellschaft und sozialer Betreuung

  • Tagesstruktur und Alltagsorganisation


Damit kann die Familie entlastet werden, ohne dass die pflegebedürftige Person sofort ihr Zuhause verlassen muss.


Mehr Sicherheit im Alltag – ohne das vertraute Umfeld aufzugeben


Ein häufiger Grund für die Suche nach häuslicher Betreuung ist die zunehmende Unsicherheit im Alltag.


Vielleicht kann die Mutter nicht mehr sicher allein aufstehen. Der Vater vergisst zunehmend wichtige Dinge. Nach einem Krankenhausaufenthalt ist plötzlich deutlich mehr Unterstützung notwendig. Oder das Sturzrisiko ist gestiegen.


In solchen Situationen reicht es häufig nicht mehr aus, wenn Angehörige nur gelegentlich vorbeischauen.


Eine im Haushalt lebende Betreuungskraft kann im Alltag unterstützen und dabei helfen, Routinen aufrechtzuerhalten. Gerade die Kombination aus Alltagsbegleitung, Hauswirtschaft, Grundpflege und sozialer Betreuung kann für Familien eine Entlastung darstellen.


Wichtig ist dabei eine realistische Einschätzung: Eine 24-Stunden-Betreuung bedeutet nicht, dass eine Betreuungskraft 24 Stunden am Tag arbeitet. Die Betreuungskraft lebt im Haushalt, unterstützt im vereinbarten Umfang und benötigt selbstverständlich Arbeits-, Ruhe- und freie Zeiten.


Bei hohem Pflegebedarf, mehreren Nachteinsätzen, ausgeprägter Demenz oder zwei betreuungsbedürftigen Personen kann deshalb zusätzliche Unterstützung durch Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst oder weitere Angebote erforderlich sein.


Vertraute Abläufe können erhalten bleiben


Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Selbstbestimmung.


Im eigenen Zuhause können viele Dinge so weitergeführt werden, wie sie bisher gewohnt waren: Frühstück zur gewohnten Uhrzeit, der Spaziergang durch die bekannte Umgebung oder der sonntägliche Besuch der Familie.


Eine Betreuungskraft kann dabei helfen, diese Routinen im Alltag zu erhalten.


Gerade bei Menschen mit Vergesslichkeit oder Demenz kann eine vertraute Umgebung hilfreich sein. Gleichzeitig braucht eine Demenzbetreuung Erfahrung, Geduld und eine gute Abstimmung mit den Angehörigen. Nicht jede Betreuungssituation lässt sich allein durch eine Betreuungskraft abdecken.


Deshalb sollte vor Beginn genau geklärt werden, welche Unterstützung tatsächlich benötigt wird.


Häusliche Betreuung kann auch für Angehörige eine Entlastung sein


Pflege betrifft selten nur die pflegebedürftige Person. Auch Ehepartner, Kinder und andere Angehörige sind häufig stark gefordert.


Viele Angehörige möchten unterstützen – können oder wollen aber nicht dauerhaft die komplette Verantwortung übernehmen.


Eine häusliche Betreuung kann Aufgaben im Alltag übernehmen und dadurch Freiräume schaffen. Angehörige können wieder stärker die Rolle einnehmen, die ihnen wichtig ist: Tochter, Sohn, Ehepartner oder Enkel zu sein – und nicht ausschließlich Pflegeperson.


Das kann die familiäre Beziehung nachhaltig entlasten.


Was kostet eine Alternative zum Pflegeheim?


Die Kosten sind für viele Familien ein entscheidender Faktor. Eine häusliche Betreuung ist keine kostenlose Alternative und sollte immer individuell kalkuliert werden.


Bei viva24 beginnt die Betreuung aktuell mit einem Basispreis von 3.090 Euro monatlich. Je nach Situation können Zuschläge hinzukommen, beispielsweise für:

  • Pflegegrad 4 oder 5

  • Demenzbetreuung

  • mehrere oder regelmäßige Nachteinsätze

  • besonders gute Deutschkenntnisse

  • eine höhere Qualifikation

  • eine zweite betreuungsbedürftige Person im Haushalt


Zusätzlich fällt eine einmalige Startgebühr von 490 Euro an.


Gleichzeitig können verschiedene Leistungen dazu beitragen, die finanzielle Belastung zu reduzieren. Dazu gehören beispielsweise das Pflegegeld sowie – abhängig von den individuellen Voraussetzungen – der gemeinsame Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege oder steuerliche Entlastungen.


Für 2026 beträgt das Pflegegeld bei Pflegegrad 2 beispielsweise 347 Euro monatlich, bei Pflegegrad 3 599 Euro, bei Pflegegrad 4 800 Euro und bei Pflegegrad 5 990 Euro. Für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege steht ab Pflegegrad 2 ein gemeinsamer Jahresbetrag von bis zu 3.539 Euro zur Verfügung.

Wichtig: Welche Leistungen tatsächlich genutzt werden können und in welcher Höhe sie anerkannt werden, hängt von der individuellen Situation, dem Pflegegrad, der Pflegekasse und weiteren Voraussetzungen ab.


Pflegeheim oder Zuhause? Es gibt nicht die eine richtige Antwort


Die Entscheidung sollte nicht allein nach dem Motto „Pflegeheim oder 24-Stunden-Betreuung“ getroffen werden.


Entscheidend sind Fragen wie:

  • Wie hoch ist der tatsächliche Unterstützungsbedarf?

  • Kann die Versorgung im Zuhause sicher organisiert werden?

  • Welche medizinischen Leistungen werden benötigt?

  • Wie stark sind die Angehörigen belastet?

  • Welche Wohnbedingungen sind vorhanden?

  • Welche zusätzlichen Unterstützungsangebote können eingebunden werden?


Denn häusliche Betreuung ersetzt beispielsweise keine medizinische Behandlungspflege. Injektionen, Wundversorgung, Medikamentenstellung oder vergleichbare medizinische Tätigkeiten gehören in die Hände entsprechender Fachkräfte beziehungsweise eines ambulanten Pflegedienstes.


Eine gute Betreuungslösung berücksichtigt deshalb immer das gesamte Versorgungskonzept.


Was eine gute Betreuung zu Hause voraussetzt


Damit eine häusliche Betreuung funktionieren kann, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.


Die Betreuungskraft benötigt ein eigenes Zimmer mit Bett, Schrank, Tisch, Stuhl und Fenster mit Tageslicht. Außerdem braucht sie Zugang zu Bad, Küche und Waschmöglichkeit sowie ausreichend Privatsphäre für ihre Ruhezeiten.


Auch die persönliche Passung ist wichtig. Bei der Auswahl sollten unter anderem Pflegebedarf, Erfahrung, Sprachkenntnisse, Demenzerfahrung, Nachterfahrung, Haushaltssituation und persönliche Faktoren berücksichtigt werden.


Denn eine gute Betreuung ist mehr als eine organisatorische Lösung. Die Menschen müssen auch menschlich miteinander harmonieren.


FAQ


Welche Alternativen gibt es zu einem Pflegeheim?

Je nach persönlicher Situation kommen beispielsweise häusliche Betreuung, ein ambulanter Pflegedienst, Tagespflege oder eine Kombination verschiedener Unterstützungsangebote infrage. Welche Lösung geeignet ist, hängt insbesondere vom Pflege- und Betreuungsbedarf ab.


Kann eine 24-Stunden-Betreuung einen Pflegeheimplatz ersetzen?

Eine häusliche Betreuung kann für bestimmte Familien eine Alternative zu einer stationären Versorgung sein. Sie ist jedoch nicht für jede Pflegesituation geeignet und ersetzt keine medizinische Behandlungspflege. Bei hohem Pflegebedarf kann zusätzliche Unterstützung notwendig sein.


Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung?

Bei viva24 beginnt die Betreuung aktuell bei 3.090 Euro monatlich. Je nach Pflegebedarf und Anforderungen können Zuschläge hinzukommen. Pflegegeld und weitere mögliche Entlastungen können den Eigenanteil reduzieren.


Kann man mit Pflegegrad eine Betreuung zu Hause finanzieren?

Pflegegeld kann bei Pflegegrad 2 bis 5 zur Finanzierung der häuslichen Betreuung eingesetzt werden. Zusätzlich können unter bestimmten Voraussetzungen weitere Leistungen oder steuerliche Möglichkeiten zur Entlastung beitragen.


Warum möchten viele ältere Menschen zu Hause bleiben?

Das eigene Zuhause bietet Vertrautheit, persönliche Erinnerungen und gewohnte Tagesabläufe. Eine Betreuung im eigenen Zuhause kann es ermöglichen, diese Umgebung trotz zunehmendem Unterstützungsbedarf länger zu erhalten.


Ist 24-Stunden-Betreuung wirklich rund um die Uhr?

Nein. Der Begriff beschreibt, dass die Betreuungskraft im Haushalt lebt und im Alltag unterstützt. Arbeitszeiten, Ruhezeiten und freie Zeiten müssen eingehalten werden.


Der wichtigste Grund: Lebensqualität


Am Ende steht für viele Familien eine sehr persönliche Frage: Wo möchte der Mensch seinen Lebensabend verbringen?


Wenn das eigene Zuhause weiterhin sicher und mit der notwendigen Unterstützung organisiert werden kann, kann häusliche Betreuung eine wertvolle Möglichkeit sein.

Sie kann dazu beitragen, dass pflegebedürftige Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und Angehörige gleichzeitig entlastet werden.


Für manche Familien ist das der richtige Weg. Für andere kann ein Pflegeheim oder eine Kombination verschiedener Unterstützungsangebote die passendere Lösung sein.

Entscheidend ist nicht, welches Modell allgemein „besser“ ist.


Entscheidend ist, welche Versorgung zum Menschen und zu seiner Lebenssituation passt.


Häusliche Betreuung mit viva24


viva24 unterstützt Familien dabei, eine legale und verlässliche häusliche Betreuung im eigenen Zuhause zu organisieren. Gemeinsam wird geprüft, welcher Unterstützungsbedarf besteht, welche Rahmenbedingungen vorhanden sind und welche Betreuungskraft zur persönlichen Situation passen könnte.


Wenn Sie prüfen möchten, ob häusliche Betreuung für Ihre Familie infrage kommt, können Sie Ihre unverbindliche Anfrage hier starten:



 
 
 

Kommentare


bottom of page