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Pflegeleistungen 2026: Fristen, Kombinationsmöglichkeiten & die 7 häufigsten Fehler. Der Praxis-Guide für Angehörige!

  • Autorenbild: Vanessa F.
    Vanessa F.
  • vor 4 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Viele Angehörige starten 2026 mit der Erwartung: „Da wird doch sicher wieder alles erhöht.“

Die Realität ist ernüchternd: Pflegegeld und Pflegesachleistungen bleiben 2026 auf dem Stand von 2025 während die Kosten für Pflege, Haushalt und Entlastung weiter steigen. 


Heißt das, dass Familien 2026 „leer ausgehen“? Nein. Denn: Wer die Leistungen richtig kombiniert, kann sich trotzdem spürbar entlasten vor allem durch den Entlastungsbetrag, den Gemeinsamen Jahresbetrag (Verhinderung/Kurzzeit) und eine saubere Strategie rund um Pflegegeld/Kombinationsleistung.


Wir von viva24 zeigen Ihnen hier praxisnah, was 2026 wirklich zählt: Fristen, Kombi-Hebel, typische Fehler und wie Sie daraus einen Plan machen, der im Alltag funktioniert.



☝️ Das Wichtigste in Kürze


  • Keine „Dynamisierung“ 2026: Pflegegeld & Pflegesachleistungen bleiben wie 2025 (z. B. Pflegegeld PG2–PG5: 347 / 599 / 800 / 990 €). 

  • Entlastungsbetrag: 131 € pro Monat für alle Pflegegrade. 

  • Gemeinsamer Jahresbetrag: bis zu 3.539 € pro Jahr für Verhinderungs- & Kurzzeitpflege (2026 erstmals volles Jahr nutzbar). 

  • Der Hebel liegt in der Kombi: Wer falsch kombiniert oder Fristen verpasst, verschenkt schnell mehrere hundert bis tausend Euro im Jahr.

  • Alternative mit Planbarkeit: Häusliche Betreuung (z. B. 24-Stunden-Betreuung) kann Leistungen wie Pflegegeld/Entlastungsbudget sinnvoll ergänzen je nach Fall.




Steuerliche Absetzbarkeit der 24 Stunden Betreuung

📚 Inhalt


  • Status 2026: Welche Pflegeleistungen gelten und was wurde (nicht) erhöht?

  • Der „Leistungs-Baukasten“ 2026: So kombinieren Familien clever

  • Die 7 häufigsten Fehler (und wie Sie sie vermeiden)

  • Schritt-für-Schritt: Ihr 2026-Plan in 30 Minuten (Checkliste)

  • Kostenrealität: Warum „keine Erhöhung“ trotzdem nicht „keine Entlastung“ heißt

  • Pflege zu Hause organisieren: Wann welche Lösung sinnvoll ist (inkl. viva24-Praxis)

  • Fazit

  • Häufige Fragen (FAQ)


Status 2026: Welche Pflegeleistungen gelten und was wurde (nicht) erhöht?


Die wichtigste Info für 2026 lautet: Die großen Beträge bleiben gleich. Das Bundesgesundheitsministerium führt die Leistungsansprüche für 2026 im Überblick darunter:


  • Pflegegeld (häusliche Pflege, PG2–PG5): 

    • 347 / 599 / 800 / 990 € monatlich

  • Pflegesachleistungen (ambulante Pflegedienste, PG2–PG5): 

    • 796 / 1.497 / 1.859 / 2.299 € monatlich

  • Entlastungsbetrag: 131 € monatlich

  • Gemeinsamer Jahresbetrag (Verhinderung + Kurzzeit): 3.539 € jährlich 

  • PDF Übersicht


Wichtig: Auch wenn das Pflegegeld 2026 nicht steigt, entscheidet die richtige Nutzung darüber, ob die Familie „auf dem Trockenen sitzt“ oder spürbar entlastet wird.


Der „Leistungs-Baukasten“ 2026: So kombinieren Familien clever


Viele verlieren Geld, weil sie Leistungen isoliert betrachten. Besser: Baukasten denken.


Baustein A: Pflegegeld (Cash) vs. Pflegesachleistungen (Dienstleister) – oder Kombi


  • Pflegegeld ist flexibel (häufig: Angehörige organisieren viel selbst).

  • Pflegesachleistungen sind für ambulante Dienste gedacht (Abrechnung läuft über die Kasse).

  • Beides kann als Kombinationsleistung gemischt werden. 


Praxis-Tipp: Wer nur „ein bisschen“ ambulanten Dienst nutzt, kann Pflegegeld anteilig weiter beziehen das wird oft vergessen.


Baustein B: Entlastungsbetrag (131 €) – klein, aber konstant


Der Entlastungsbetrag beträgt 131 € monatlich (für alle Pflegegrade). Er kann für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag genutzt werden. 


Baustein C: Gemeinsamer Jahresbetrag (3.539 €) – der große Hebel


Der gemeinsame Jahresbetrag für Verhinderung & Kurzzeitpflege liegt bei 3.539 € pro Jahr und kann flexibel zwischen beiden Leistungsarten aufgeteilt werden. 


Merksatz 2026: Wenn Pflegegeld nicht steigt, wird Budget-Strategie wichtiger als „auf die nächste Erhöhung warten“.


Die 7 häufigsten Fehler (und wie Sie sie vermeiden)


1) „Warten auf 2026-Erhöhungen“

Viele planen zu spät obwohl 2026 keine Erhöhung von Pflegegeld/Sachleistungen kommt. 


2) Entlastungsbetrag wird nicht genutzt

131 € pro Monat klingt klein aber das sind 1.572 € im Jahr.


3) Kombinationsleistung wird nicht geprüft

Oft wäre ein kleiner ambulanter Baustein sinnvoll, ohne das gesamte Pflegegeld zu verlieren.


4) Gemeinsamer Jahresbetrag wird „zu spät“ aktiviert

Urlaub, Krankheit, Klinik genau dann muss es schnell gehen. Wer nicht vorplant, zahlt privat drauf.


5) Fehlende Dokumentation

Ohne saubere Nachweise entstehen Rückfragen und Erstattungen verzögern sich.


6) Pflegegrad wird nicht aktiv gemanagt

Viele bleiben monatelang in einem zu niedrigen Pflegegrad, obwohl sich der Bedarf klar verschlechtert.


7) Keine klare Rollenverteilung in der Familie

„Wer macht was?“ ist 2026 nicht nur Organisation das entscheidet, ob Leistungen konsequent abgerufen werden.


Schritt-für-Schritt: Ihr 2026-Plan in 30 Minuten (Checkliste)


  1. Pflegegrad & aktuelle Leistung prüfen (Pflegegeld/Sachleistung/Kombi) 

  2. Entlastungsbetrag fest einplanen (131 €) 

  3. Jahres-Stresspunkte festlegen: Urlaub / OP / Reha / Ferienzeiten

  4. Gemeinsamen Jahresbetrag reservieren (3.539 €) 

  5. Dienstleister/Unterstützung vorab shortlist (sonst wird’s teuer)

  6. Pflegegrad-Trigger definieren: Welche Veränderungen → Höherstufung prüfen

  7. Alles 1-seitig dokumentieren: Kontakte, Aufgaben, Medikamente, Notfallplan


Kostenrealität 2026: Warum „keine Erhöhung“ trotzdem nicht „keine Entlastung“ heißt


Auch ohne neue Erhöhung können Familien 2026 real entlastet werden wenn sie:


  • Entlastungsbetrag wirklich abrufen

  • den gemeinsamen Jahresbetrag strategisch für Krisen/Urlaub nutzen

  • Pflegegeld und ambulante Bausteine sinnvoll kombinieren

  • Pflegegrad regelmäßig prüfen (statt „auszuhalten“)


Die größte „stille Kostenfalle“ ist 2026 nicht das Gesetz sondern verschenkte Ansprüche durch Unwissen oder Chaos.


Pflege zu Hause organisieren: Wann welche Lösung sinnvoll ist


Je nach Pflegebild gibt es grob drei Situationen:


  • Leicht bis moderat: Angehörige + Entlastungsangebote + punktuell ambulanter Dienst

  • Mittlerer Bedarf: 24-Stunden-Pflege zzgl. stundenweise Betreuung über Entlastungsbetrag oder Familienmitglieder

  • Hoher Bedarf / Demenz / Nachtunruhe: 24-Stunden-Pflege, Ambulante Pflege, Stundenweise Betreuung. Strukturierte Betreuung zu Hause ist für eine nachhaltige häusliche Betreuung notwendig.


Fazit: 2026 gewinnt nicht, wer „mehr bekommt“ sondern wer besser kombiniert


2026 bringt bei den großen Beträgen keine Erhöhung aber sehr klare Chancen:

Mit 131 € Entlastungsbetrag, 3.539 € gemeinsamer Jahresbetrag und einer sauberen Kombi-Strategie können Familien trotzdem spürbar entlastet werden. 


Wenn Sie möchten, rechnen wir Ihren Fall einmal durch: Welche Leistungen stehen Ihnen zu und wie lässt sich eine stabile Betreuung zu Hause so organisieren, dass es im Alltag wirklich leichter wird.


Häufige Fragen (FAQ)


Wird das Pflegegeld 2026 erhöht?

Nein, 2026 gilt Pflegegeld auf dem Stand von 2025 (z. B. PG2–PG5: 347/ 599/ 800/ 990 €). 


Wie hoch ist der Entlastungsbetrag 2026?

131 € pro Monat unabhängig vom Pflegegrad. 


Wie hoch ist der gemeinsame Jahresbetrag 2026?

Bis zu 3.539 € pro Jahr für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege zusammen. 


Was ist 2026 der größte Hebel für Angehörige?

Die richtige Kombination aus Pflegegeld/Kombi, Entlastungsbetrag und gemeinsamem Jahresbetrag – plus saubere Planung (Urlaub/Krisen).


Tipp für Familien & Angehörige:


Sie möchten ganz genau wissen, was eine 24 Stunden Betreuung und Pflege für Sie kosten würde? Dann stellen Sie uns eine kostenfreie Anfrage und erhalten Ihr unverbindliches Angebot.




 
 
 

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